Das Gyalwai Nyugu Retreat Center

An einem Ort unter guten Vorzeichen

A-Chen Urgyen Samten Choling | Photo by Hua Wo
A-Chen Urgyen Samten Choling | Photo by Hua Wo

Im Jahr 2004 hat Gyalwai Nyugu Rinpoche gemäß der Prophezeiung von Lama Achuk Rinpoche die Tür zum heiligen Berg aus natürlichem Manistein in Banma, in der Provinz Qinghai, geöffnet, und die Terma enthüllt. In jenem Augenblick erschien auf natürliche Weise das tibetische Zeichen „Ah“ auf dem heiligen Terma-Berg, wodurch dieser seinen Namen „Ah“-Berg erhielt.

 

Weitere günstige Vorzeichen wie Buddha-Statuen und weiße Schneckenmuscheln wurden ebenfalls gesichtet. Laut der Prophezeiung wird der Ort, an dem das Zeichen „Ah“ auf natürliche Weise erscheint, hunderte Mahasiddhas beherbergen.

Die Dharma-Versammlungen werden in dem im Bau befindlichen A-Chen Urgyen Samten Choling – dem International Gyalwai Nyugu Retreat Center – abgehalten. Das ist genau jener Ort, an dem sich das Zeichen „Ah“ manifestierte.

Unter Liebe und Fürsorge wachsen wir zusammen – die Herzenssprache des Lehrers

Die Schülern üben sich im Vajra-Tanz
Die Schülern üben sich im Vajra-Tanz

 

Das Tibetisch-Chinesiche Zentrum für Kulturaustausch befindet sich in A-Chen Urgyen Samten Choling, in der Banma Gemeinde, Provinz Qinghai. Es befindet sich am Fuße des Padmasambhava-Berges. Tsultrim Gyamtso Rinpoche, die fünfte wahre Inkarnation des Jigme Gyalwai Nyugu, versprach dieses Zentrum für die Befreiung und den Nutzen aller fühlenden Lebewesen zu erschaffen, gemäß der Prophezeihungen von SH Achuk Lama Rinpoche und SH Mozar Rinpoche.

 

Das Tibetisch-Chinesiche Zentrum für Kulturaustausch bietet Schutz und Förderung für die in Armut lebenden Kinder, die keine Schule besuchen können. Die Kinder werden auf Tibetisch, Chinesisch und Englisch in Gesang, Tanz und Thangka-Malerei unterrichtet. Auf diese Weise wird nicht nur die Bildung der neuen Generation gefördert, sondern auch die wertvolle tibetische Kultur und Kunst in ihrer ganzen Tiefe gewahrt.

 

Rinpoche mit dem Schulleiter
Rinpoche mit dem Schulleiter

Auch während der vielzähligen Vorträge im Ausland legt Tsultrim Gyamtso Rinpoche großen Wert auf die Förderung der nationalen Kultur und Künste seines Mutterlandes. Die grundlegenden Bedürfnisse des Lebens, wie die Grundbedürfnisse von Lehrern und Schülern, der Bau von Lehreinrichtungen und alle anderen materiellen Bedürfnisse wurden durch die beständige Arbeit von Rinpoche und den karitativen Unterstützung ermöglicht.

 

Im Moment hat das Kulturzentrum 24 Kinder aufgenommen. Das jüngste Kind der Schule ist sieben Jahre alt. Das älteste bereits 17 Jahre alt. Die Schule ist in drei Leistungsstufen unterteilt und hat insgesamt sechs Lehrer, von denen jeder für das Unterrichten von Tibetisch, Chinesisch und Englisch verantwortlich ist. Aufgrund der begrenzten Lehrkräfte im Fach Chinesisch und Englisch sind diese Lehrer Mönche und Nonnen aus dem A-Chen Tempel.

 

Um die wertvolle traditionelle Kultur und Kunst der Tibeter besser zu schützen, macht das Tibetisch-Chinesiche Zentrum für Kulturaustausch das nicht-kulturelle Erbe von König Gesar aus Tibet, auch bekannt als Padmasambava, sowohl für die Chinesen als auch für die Welt zugänglich. Die Vision der Organisation ist wie ein unlöschbares Licht im Schneeland Tibet, die die Hoffnung weiter trägt…  (Photo by Hua Wo)